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Bereits vor 30 Jahren beschlossen die Initiatoren des „Wohnschiffprojektes Altona“ zusammen mit terre des hommes etwas an der Situation der jungen Flüchtlinge zu ändern und ihr Recht auf Spiel, Sport und Erholung durchzusetzen. Auf Schiffen hatte die Stadt Hamburg für viele Jahre Flüchtlinge untergebracht; auf engem Raum. Ein passendes Symbol für dieses „Nicht-Ankommen“: Die Menschen erreichen nicht einmal das Ufer. Die Schiffe wurden mittlerweile abgeschafft und die Flüchtlinge sind nun auf überfüllte Unterkünfte in abgelegenen Stadtteilen verteilt. Nach der Abschaffung der Wohnschiffe betreut das Projekt die Flüchtlinge auch in Hamburg Billstieg weiter, aber trotz des Landganges ist der Name „Wohnschiffprojekt“ geblieben.
Die Angebote des Projektes sind vielfältig: Ein Schwimmkurs für Mädchen, Schlittschuhlaufen oder ein Ausflug in die Kinderdisko, für die Flüchtlingskinder sind dies einzigartige Erlebnisse, die ihnen wertvolle Momente des Kindseins ermöglichen.
Das Wohnschiffprojekt erreichte sogar eine Lockerung der Residenzpflicht, so dass nun einige der Flüchtlingskinder an Ferienfreizeiten an Nord-und Ostsee teilnehmen können.
Aber auch ernste Themen werden mit Kreativität und Spiel verarbeitet: Den Kindern und Jugendlichen wird in Dokumentationsworkshops die Gelegenheit gegeben über ihre eigene Geschichte und ihre Wünsche an die neue Heimat zu erzählen. Sie lernen mit der Kamera umzugehen und ihre Geschichten in Bildern und in Schrift festzuhalten, begleitet von einer erfahrenen Journalistin. Einige Jugendliche fassen dabei so viel Selbstvertrauen, dass sie die Ergebnisse in Lesungen vortragen oder in der Zeitung des Projektes veröffentlichen.
Begleitend werden sie in einem individuellen Coaching zu ihren Berufschancen beraten. Das Projekt vermittelt auch erfolgreich Praktika, Fortbildungen (z.B. Computer- und Deutschkurse) oder sogar Ausbildungsplätze. Da der Aufenthaltsstatus häufig keine Arbeitsaufnahme gestattet, ist dies kein leichtes Unterfangen.
Das Wohnschiffprojekt kann außerordentliche Erfolge vorweisen, weil es die jungen Flüchtlinge ernst nimmt. Konsequenterweise werden sie an der Gestaltung der Angebote beteiligt, und sogar viele der Projektmitarbeiter haben eine eigene Fluchtgeschichte.
Projektort: Hamburg, Deutschland

Ansprechpartner:

D. Wächter

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