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Von Anfang August bis Ende September 2015 waren in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, in den Messehallen, Flüchtlinge untergebracht - zeitweise befanden sich 1.200 Menschen dort, aus vielen krisengeschüttelten Regionen der Welt, auf engstem Raum.

Das Karoviertel in Hamburg ist seit jeher ein bunter und multikultureller Stadtteil: Heißen wir unsere neuen temporären NachbarInnen in ganz Hamburg willkommen und sagen: Refugees welcome! Never mind the Papers! 

Welchen Aufenthaltstatus die europäische Flüchtlingspolitik den Menschen zuweist, interessiert uns nicht. Wer hier angekommen ist, gehört dazu und bleibt. Tausende Menschen machen sich täglich auf eine gefährliche Odyssee, um Krieg und Not zu entkommen. Haben sie die häufig tödlichen EU-Außengrenzen überwunden und sind schließlich nach Hamburg gelangt, erwartet sie nichts als Feldbetten in Hallen oder Zelten, ohne jegliche Privatsphäre, unter miserablen hygienischen Bedingungen. Wir wollen diese akuten Missstände ändern. 

Wir schauen dabei besonders auf die Kleinsten und Schwächsten, die Kinder und Jugendlichen. Wir sammeln Spenden, um Hygieneprodukte und Wäsche zu kaufen, Ausflüge machen zu können, Deutschunterricht anzubieten, Nachbarn zu sein. Seit Wochen engagieren sich hunderte ehrenamtliche Helfer in der ganzen Stadt, um die größte Not der Angekommenen zu lindern. 

Für eine solidarische Gemeinschaft, in der die Bedürfnisse der Menschen Vorrang haben! 


Projektort: Schulterblatt 62, 20357 Hamburg, Deutschland

Ansprechpartner:

S. Will

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