und
2
Spenden bisher
2.960 €
fehlen noch
Jetzt spenden

Du erhältst eine Spendenbescheinigung vom Spendenempfänger betterplace (gut.org gAG).

100 % werden weitergespendet

Ziel und Zweck von freihaven e.V. [www.freihaven.de] ist die Verbesserung der psychotherapeutischen, psychiatrischen und psychosozialen Versorgung traumatisierter Flüchtlinge und MigrantInnen.

Professionelle Hilfen wie muttersprachliche und/oder dolmetschervermittelte Psychotherapien sind aufgrund von Einschränkungen (§§ 4 und 6 AsylbLG) im Asylbewerberleistungsgesetz von 1993 und der seit 2011 ausgesetzten Kostenerstattung durch die Stadt Hamburg nicht oder nur unzureichend finanziert.

Therapeutische Hilfen werden durch das Sozialamt bzw. durch die für AsylbewerberInnen beauftragte Krankenkasse AOK Bremen finanziert. Neu eingereiste AsylbewerberInnen werden bei der AOK angemeldet, es dauert aber mehrere Wochen, bis eine Versichertenkarte vorliegt. Während dieser Zeit werden Kosten nur übernommen, wenn das Sozialamt den dringenden Behandlungsbedarf bestätigt. Wenn ein Therapieantrag bei der AOK gestellt wird, wird dieser erst bei deren ärztlichen Dienst (MDK) und anschließend nochmal beim Sozialamt geprüft. Oft ist aber eine direkte Krisenintervention notwendig. Darüber hinaus muss die psychische Erkrankung zeitnah für das Asylverfahren dokumentiert werden. 

Wenn die (ambulanten) Therapiekosten von einer Krankenkasse übernommen werden, dann muss der Dolmetscher/ die Dolmetscherin selbst finanziert werden. Das können Flüchtlinge sich meist nicht leisten. Hier springen wir finanziell ein. Parallel zu den therapeutischen Gesprächen bzw. anschließend können die Betroffenen dann mit Unterstützung den formalen Weg für eine Finanzierung verfolgen.

Wir organisieren Fortbildungen, Seminare und Tagungen für alle Berufsgruppen, die mit traumatisierten Flüchtlingen arbeiten. Wir initiieren und fördern entsprechende Forschungsprojekte.

Wir fördern und führen Maßnahmen durch, die das Verständnis wecken sollen für Flüchtlinge, politisch Verfolgte, Migrantinnen und Migranten, die des psychotherapeutischen Beistandes bedürfen. Wir wollen helfen, ihre Situation zu erleichtern.
Projektort: Seewartenstrasse 10, 20459 Hamburg, Deutschland

Ansprechpartner:

E. Hampel

Hat dich dieses Projekt überzeugt?

Jetzt helfen und spenden