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Made auf Veddelentstand im Jahr 2008 durch eine Initiative der Hamburger Modedesignerin Sibilla Pavenstedt und des Vereins „Förderwerk Elbinseln“. Die Idee: Internationale Mode und die Integration ausländischer Frauen elegant miteinander zu verweben. Herzstück ist ein ehemaliges Ladenlokal, in dem sich die Frauen regelmäßig treffen und ausgebildet werden. Für sie geht es dabei nicht nur um das Eintauchen in die Welt der Mode, um Techniken wie Stricken, Häkeln oder Nähen, sondern auch um die Verbesserung von Lebensqualität. Made auf Veddel ist ein Ort, an dem soziale Barrieren überwunden werden und sich berufliche Perspektiven eröffnen. Jedes Stück, welches hier in Handarbeit entsteht, trägt stets ein Etikett mit dem Namen der Frau, die es hergestellt hat – als sichtbares Zeichen für die Freiheit, den eigenen Lebensweg selbst zu bestimmen. 

Das Prinzip ist einfach: In den Herkunftsländern der Frauen hat Handarbeit eine lange Tradition. Dieses große Talent wird bei Made auf Veddel gefördert. Durch professionelle Ausbildung der Herstellung hochwertiger Accessoires, Kleidungsstücke und Kollektionen. Ihre Arbeiten können sie im Ausbildungsatelier oder zu Hause erstellen und dabei ihre Zeit frei einteilen. Dies ermöglicht ihnen einen Alltag, in dem Familie und Arbeit vereinbar sind. Dadurch erhalten die Frauen nicht nur eine längerfristige und verlässliche Perspektive, sondern können auch aus eigener Kraft ihr Einkommen erzielen. Einer der schönsten Wege, das Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten zu stärken und die persönliche Eigenständigkeit zu fördern. Doch auch in anderen Bereichen werden die Frauen unterstützt. Etwa bei der Verbesserung von Deutschkenntnissen – ein wichtiger Schlüssel für den eigenen Weg. In der Summe geht es um Wertschätzung. Für die geleistete Arbeit. Für jede Idee, die gemeinsam entsteht. Für die Entscheidung, etwas zu verändern. Wertschätzung für die Frauen von Made auf Veddel. In ihrem Alltag, in ihren Familien und der Gesellschaft, in der sie seit vielen Jahren leben. 

Im Jahr 2015 konnten zwölf Frauen mit Migrationshintergrund durch den Verein dauerhaft gefördert werden. Eine der Damen bezieht mittlerweile ihren Lebensunterhalt komplett über eine Beschäftigung bei Made auf Veddel, die anderen verdienen gemäß ihrer investierten Zeit.

Projektort: Veddeler Brückenstraße 134, 20539 Hamburg, Deutschland

Ansprechpartner:

S. Pavenstedt

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