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Wir wollen eine Schule in der Region um den bekannten Surfspot Popoyo in Nicaragua aufbauen, die Kinder aus verschiedenen Kulturen zusammenbringt. 

Die Region ist im Aufbruch. Noch vor wenigen Jahren waren hier nur wenige Touristen anzutreffen. Immer noch ist die Gegend nur über eine Schotterpiste zu erreichen. Doch die besten Grundstücke, am Meer oder mit Blick darauf, sind inzwischen fast alle in ausländischer Hand. Beinahe wöchentlich eröffnet ein neues Restaurant oder Hotel. Nun wird auch eine Schnellstraße gebaut, die noch mehr Investoren und Touristen anlocken wird.
Die Regierung fördert die Entwicklung in der Hoffnung, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. In der Tat ist das der Fall. Jedoch werden die besser bezahlten Arbeitsplätze häufig mit Ausländern, selten mit qualifizierten Nicaraguanern aus den Städten besetzt. Die Menschen der Region verkaufen ihre Grundstücke, verlieren ihre Unabhängigkeit und kommen höchstens als Putzfrauen, vielleicht als Kellner auf ihr altes Land zurück. Ein Miteinander der ausländischen und nicaraguanischen Gemeinschaft gibt es kaum.
Im Juli 2015 reiste Anne Plein zum ersten Mal nach Nicaragua. Surfen wollte die Hamburger Lehrerin dort und ein Urlaub machen. Es war nicht Annes erste Reise in ein Land, das auf Entwicklungshilfe angewiesen ist. Die Armut erschien ihr auf den ersten Blick weniger drastisch als zum Beispiel in den Favellas Brasiliens. Und dennoch machte sie dieser Aufenthalt nachdenklicher, bewegte sie noch zu Hause.
Gemeinsam mit einer Freundin, Lena Schärer, die zeitlang dort gelebt hat, entwickelte sie die Idee, eine bilinguale Schule aufzubauen. Hierzu gründeten sie in Hamburg mit anderen begeisterten Frauen den Verein „Eine Schule für Popoyo e.V.“
Der Verein setzt sich für eine Schule mit internationalen Lernstandards ein, in der Kinder aus nicaraguanischen und ausländischen Familien gemeinsam lernen und Freundschaften schließen können. So sollen die Gemeinschaften zusammenwachsen und möglichst viele Kinder aller Schichten die Möglichkeit erhalten, sich Perspektiven zu erschließen. 
Die Schule wird zunächst mit einer kleinen Vorschulklasse und einer ersten Klasse beginnen und dann hochwachsen. Finanzieren soll sich die Schule aus Schulgeldern der wohlhabenderen Familien und Spenden.
Anne hat ein Sabbatjahr genommen und befindet sich derzeit vor Ort. Sie verhandelt mit einer potentiellen nicaraguanischen Partnerin und mit Eltern. Sie sieht sich Grundstücke und Häuser an. Sie besucht andere Schulen und Organisationen des Landes, die Ähnliches vollbracht haben und hilfreich sein könnten. 
Zur Zeit sieht es so aus, als könnte Anne  im Herbst mit Hilfe einer ansässigen Organisation ein Haus anmieten. Dann muss alles ganz schnell gehen. Schulbücher und -materialien müssen angeschafft, Personal eingestellt werden. Wenn die Erstanschaffung bezahlt ist, werden mit den Geldern die laufenden Kosten der Schule, die Schulgelder der Kinder aus ärmeren Familien finanziert. 
Um das zu verwirklichen, hoffen wir, weitere Menschen zu begeistern, die uns unterstützen!
Projektort: Las Salinas, Rivas, Nicaragua
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Ansprechpartner:

A. Plein

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