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 Mit unserem Projekt möchten wir Menschen mit psychischen Behinderungen bei der digitalen und somit auch gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe unterstützen. Konkret planen wir in unserer Begegnungsstätte einen Raum mit Laptops und Internetzugang zur Verfügung zu stellen und entsprechende Bildungsangebote durch die Mitarbeiter*innen anzubieten. Das Ziel ist, Klient*innen, die bisher keinen Zugang zu digitaler Technik hatten, an diese heranzuführen, so dass Ängste abgebaut und Hemmschwellen überwunden werden können. Die Nutzung digitaler Medien bietet psychisch erkrankten Menschen vielfältige Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe, der Generierung von Information und Wissen und des Austausches, auch bezogen auf den Umgang mit der eigenen Erkrankung. Darüber kann ein Zugewinn an Eigenständigkeit und Selbstbestimmung erreicht werden.  
Die Corona Krise hat einmal mehr gezeigt, dass die Digitale Teilhabe heute nahezu unerlässlich ist um nicht völlig isoliert zu leben. Höderlin e.V. hat auf diesen Umstand reagiert und bietet alternativ verschiedene Online-Gruppen an. So können sich die Klient*innen beispielsweise in unserer Online-Gesprächsgruppe über ihre aktuellen Belastungen, Erfahrungen und Bewältigungsmöglichkeiten im Umgang mit der Corona-Krise austauschen, sich dort begegnen und Gemeinschaft erleben. Ein Teil der Klient*innen hat jedoch nicht die materiellen Ressourcen und/oder technischen Fähigkeiten, um an Online-Gruppen teilzunehmen. Auf diesen Umstand möchten wir mit unserem Spendenaufruf reagieren. So würden unsere Klient*innen die Möglichkeit erhalten, sich mit digitaler Technik vertraut zu machen und zu lernen, wie sie beispielsweise mit einer Software an Videokonferenzen teilnehmen können. Dies betrifft sowohl die Teilnahme an unseren Online-Gruppen als auch die digitale Kommunikation im privaten Bereich. Zusammenfassend benennen wir deshalb als weiteres Ziel, dass die digitale Teilhabe der Klient*innen, vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Krise, Risiken wie Isolation, Einsamkeit und Verschlechterung der psychischen Verfassung entgegenwirken soll. Gefördert wird damit die soziale Partizipation, die Lebensqualität und die psychische Stabilisierung unserer Klient*innen. 
Projektort: Kattjahren 4, 22359 Hamburg, Deutschland

Ansprechpartner:

Barbara Claußen

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